Achtung! Trigger!

Es gibt immer Erlebnisse, von denen man nie und nimmer reden kann, und doch jemand wünschte, der es schweigend verstünde, ohne daran zu rühren.

[Franziska Gräfin zu Reventlow]

Überlebende zu sein, bedeutet für mich:

  • Dass mein Vertrauen eingesperrt, in Ketten gelegt und in einem Käfig aus Misstrauen gefangen gehalten wird.
  • Jemanden ganz, ganz weit weg zu schieben und doch nach seiner Nähe zu suchen.
  • Lieben zu können, aber nicht annehmen können.
  • Immer auf der Suche nach dem „Warum“ zu sein.
  • Mich ständig unter Kontrolle halten zu müssen. Keine Mimik, Gestik und kein Wort darf mich verraten.
  • Ständig in der Erwartungshaltung zu leben, dass ich ausgenutzt werde.
  • Ein Leben am Rande des aushaltbaren zu leben.
  • Nächte in hell erleuchteten Räumen.
  • Immer wieder gegen mein schlechtes Gewissen ankämpfen zu müssen, weil ich auch Spaß am Sex habe.
  • Manchmal ein stimmungsschwankendes, selbstzerstörerisches, süchtiges Monster zu sein.
  • ein irrsinniges Gefühlschaos zwischen Liebe und Hass, Idealisierung und Abwertung, in einer schwarz-weißen Welt, ohne Grenzen.
  • ein Mensch der sehr sensibel, mitfühlend, verständnisvoll, aber auch hochgradig verletzbar ist, zu sein.
  • einsam zu sein, weil ein du für mich unerreichbar ist.
  • Innerlich langsam zu sterben und mich trotzdem viel zu lebendig zu fühlen für diese tote Welt.
  • ein Kind zu sein, das in einem erwachsenen Körper lebt.
  • die Blume, die nie erblühen durfte.
  • Jeden Tag gegen Erinnerungen zu kämpfen.

Erinnerungen:

  • sind für mich wie eine Reise ohne Fahrschein und der Kontrolleur naht.
  • sind wie eine Reise im Zug, dessen Notbremse defekt ist.
  • sind ein Land, das immer wieder droht mich zu verschlingen.
  • sind der Alptraum, aus dem es kein Erwachen gibt.
  • bedeuten für mich Gefühle wie in einer ungewollten/erzwungenen Fahrt in der Seilbahn.
  • sind der ständige Kampf zwischen Wollen und Nicht-Wollen, Müssen und Nicht-Müssen.
  • sind der Kampf zwischen Rationalität und Irrationalität.
  • sind der Kampf der Gefühle gegen die Realität.
  • sind wie eine ständig tickende, sich selbsterneuernde Zeitbombe, man spürt sie, weiß aber nie, wann sie explodiert!
  • sind immer wieder auch Überlebenskampf in den Minuten, in denen die Bilder durch meinen Kopf jagen.

 


ACHTUNG! TRIGGER!


Alina Jeremin

Was fühltest du? (vorsicht: klartext und heftige wortwahl)

Was fühltest du, der mich berührtest,
die Hand in meine Hose führtest,
die Drohung in mein Ohr flüstertest,
die Panik in mir kommen spürtest,
die Seele, die du ruiniertest,
die Ängste, die du nie kapiertest,
als du den Pulli von mir zerrtest,
die Hose langsam abwärts schleiftest,
dich ganz langsam auf mich legtest,
durch Streicheln dich noch mehr erregtest,
mir nicht die kleinste Qual erspartest,
mir sagtest, was du noch erwartest,
mir die Wut in den Leib stoßest,
mit jedem Mal noch wilder tobtest,
als du den Schrei in mir ersticktest?

Was fühltest du, als du mich ficktest?



Kinderaugen

Kinderaugen klagen an
der Mund soviel verschweigen kann
in den Augen spiegelt der Seele Licht
bitten, übersieh meine Not doch nicht.

Kinderaugen ohne Tränen
im Blick trotz Traurigkeit, ein Sehnen
nach etwas Liebe und Geborgenheit
schau in die Augen nimm dir die Zeit.

Kinderaugen tot und leer
das kleine Herz schlägt nun nicht mehr
zu lange hat jeder hier weggesehen
um eigenen Interessen nach zu gehen.

Ursela Seitz


♥ஜ♥ Andrea ♥ஜ♥ DATE: 21.11.07. 23:11

Wahrheit

Wahrheit ist in Wirklichkeit nur die Meinung der Mehrheit oder die Lügen denen sie erlegen sind!

Zu denken man kennt die Wahrheit ist mehr als töricht denn man kann nicht erahnen für wen die Wahrheit des einzelnen doch nur eine weitere Lüge in dieser Welt der Halbwahrheiten ist!

Nur Schatten, keine klaren Konturen tun sich auf wenn ich versuche den Sinn zu ergründen!

Wenn ich sehen will muss ich anrennen gegen die Mauern die sich vor mir, durch die staubigen Gerüste der allgemeinen und durch die Isolation meiner Meinung, aufgetürmt haben!
Wahrheit zu kennen ist nicht möglich! Das was sich als Wahrheit präsentiert zu akzeptieren feige!


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Ich hasse dich!

Ich hasse dich Dafür das du dich nicht für mich interessiert,
dafür, dass du mich nicht anrufst,
dafür, dass du kein nettes Wort für mich findest,
dafür, dass du mich im Stich gelassen hast.

Ich hasse dich

für die Dinge die du tust,
aber vor allem für die Dinge die du nicht tust,
für die Art wie du mit mir sprichst,
für die Blicke mit denen du mich ansiehst.

Ich hasse dich

Dafür, dass du nur an dich denkst,
dafür, dass es dir egal ist das du mir weh tust,
dafür, dass ich dir so egal bin,
dafür, dass du ignorierst wie schlecht es mir geht.

Ich hasse dich

Dafür, dass meine Augen sich mit Tränen füllen wenn ich beginne von dir zu reden,
dafür, dass du nicht da bist, wenn ich dich am meisten brauche,
dafür, dass ich zu denen gehöre die nicht sagen können: „Ich hab die beste Mutter der ganzen Welt“
dafür, dass ich immer noch darauf warte das du dich änderst.

Am Schlimmsten ist,

dass ich dich trotz all den Dingen die tu tust so sehr vermisse,
dass ich dir nicht sagen kann, dass ich dich lieb habe,
dass ich dich nicht bei einem Mutter-Tochter-Gespräch um Rat fragen kann,
dass ich wahrscheinlich nie wissen werde, wie es ist wenn meine Mutter gleichzeitig meine beste Freundin ist.

Und dafür hasse ich dich!

 

Katharina Grasel

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Augenblick der Seele

Einen Augenblick,
einen Blick durftest du in meine Seele werfen.
Einen Augenblick meines Leidens das du spürtest.
Meine leisen Tränen,
die ich nie geweint.
Nur innerlich sind sie geflossen,
und niemandem hab ich sie je gezeigt.

Einen Augenblick meines Schmerzes den du spürtest,
die Narben tief die mein Herz davongetragen.
Einen Augenblick,
kurz
hast du sie gespürt
die fast gesprengten Ketten
meiner eingesperrten Seele.
Einen Augenblick meines Suchens,
nach etwas Liebe und dem richtigen Weg.

Und immer wieder all die Schmerzen,
und meiner Seele Schreie,
all der Zweifel,
hat mich jemand erhört?

Doch einen Augenblick,
so tief,
ließ den deinen fast erfriern.
Doch reichst du mir
genau in diesem Moment
die Hände,
um meine Seele zu befreien?


♥ஜ♥ Andrea ♥ஜ♥

11.12.07. 19:45

Gedankengift

Möge sich die ganze Hässlichkeit deines Charakters
in deinem Gesicht widerspiegeln.
Mögen deine Augen das Böse deiner Seele zeigen,
auf das jeder dich sofort erkennt.

Mögen sich alle Menschen von dir abwenden,
Einsamkeit soll dein Begleiter sein.
Mögen alle, die dir Freundschaft anboten,
vergessen, dass es dich je gegeben hat.
Mögen sich all deine Hoffnungen zerschlagen,
was du dir wünschst, sich nie erfüllen.
Möge der Tag kommen, an dem du dein Schicksal triffst,
das Schicksal dich trifft.
Mögen an jenem Tage deine Rufe verhallen,
ungehört,
niemand soll dir zur Seite stehen.
Möge dann die Einsicht den Weg zu dir finden,
erkenne,
welchen Schmerz du brachtest.
Mögen all die schlimmen Qualen,
die du anderen zufügtest,
zurückfallen auf dich selbst.
Möge dieses Leid deine Schultern niederdrücken,
deinen Gang und deinen Rücken beugen.
Mögest du es ertragen müssen,
ein ewiges, glückloses Leben, ein Leben ohne Liebe.
Mögest du dich erinnern in schlimmster Hoffnungslosigkeit,
rufe dann meinen Namen.
Mögen die kalten Echos deiner Rufe das Einzige sein,
was noch zurückkehrt zu dir.
Mögen Schatten, Dämonen, Albträume dich aufsuchen
an meiner statt,
am Tag,
jede Nacht.
Mögest du in der Seele leiden,
so sehr,
wie du meine Seele hast leiden lassen!


Uwe Schenk

♥ஜ♥ Andrea ♥ஜ♥ DATE: 13.01.07. 00:59

Aus "Herbstfeuer" von Ricarda Huch

Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen
Sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
Und während Tage und Jahre verstreichen,
Werden sie Stein.

Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,
Sie scheinen zerronnen wie Schaum,
Doch du spürst ihre lastende Schwere
Bis in den Traum.

Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
Die Welt wird ein Blütenmeer,
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
Da blüht nichts mehr.


♥ஜ♥ Andrea ♥ஜ♥

DATE: 17.12.07. 17:02

Vier Dinge....

...kann man in seinem Leben nicht wieder zurück nehmen:

-einen Stein, den man einmal geworfen hat,
-ein Wort, das man einmal äußerte,
-eine Chance, die man achtlos vertat
-und die Zeit, die bereits vergangen ist.


 ♥ஜ♥ Andrea ♥ஜ♥

DATE: 01.01.08. 18:18

Kennst Du das Gefühl,
du lachst und möchtest weinen,
du redest viel zu viel,
doch dir ist nach Schweigen.

Im Herzen ist dir heiß,
doch deine Seele friert.
Ein Hilferuf, ganz leis,
sich in Rederei verliert.
In deiner Seele staut es sich,
du möchtest soviel sagen.
Doch dein Verstand erlaubt es nicht,
wie viel Wahnsinn kann man ertragen?

Du versuchst dich zu befreien,
damit der Verstand dir Ruhe gibt.
Doch würde deine Seele dir je verzeihen,
sich von dem zu befreien, was man liebt.


♥ஜ♥ Andrea ♥ஜ♥

14.01.08. 21:51

Ein Wort

Ein Wort, das mich erinnert
an etwas, das mal war,
Tränen in den Augen ,
Seele wirkt so klar.

Die Welt hält plötzlich an.
Ich schaue mutig raus.
Die Sonne lacht so froh,
die Angst ist ganz kurz aus.

Doch so schnell wie auch das Wort 
verfliegt der Lebensmut 
und ich sag lieber weiter: 
„Mir geht es ziemlich gut.“

Rainer Preuß


♥ஜ♥ Andrea ♥ஜ♥

10.03.08. 16:55

Im Dunkel der Schlucht

Da steht sie und wehret dem Winde,
und verzweifelt fleht sie um Kraft,
voller Angst, wohl gleich einem Kinde, vor der Schlucht, die gleich hinter ihr klafft.
Traurig trug sie die Last ihres Lebens,
immer tat sie was man ihr gesagt,
stets geduldig, doch war es vergebens, immer öfter wurd sie angeklagt.
Bald entwickelt der Wind sich zum Sturme,
und sie spürt wie sie langsam zerbricht,
kriecht am Boden, gleich einem Wurme, hört wie`s aus der Schlucht zu ihr spricht:
„Lang schon lebst du in dir selbst gefangen,
hast dein Selbst in den Kerker verbannt,
lebst dein Leben in Hoffen und bangen, hast nie Freiheit und Glück je gekannt.
Nun lass los, was dich lange geblendet,
und entweiche dem fressenden Leid,
dem du Tag für Tag Nahrung gespendet, und das Spott nur und Hohn dir gespeit."
Weinend sieht sie zurück auf ihr Leben,
sieht dem Sturm noch einmal ins Gesicht,
und sie fühlt sich dem Körper entschweben,
der im Dunkel der Schlucht still zerbricht.

Wolfgang Scholmanns


♥ஜ♥ Andrea ♥ஜ♥

11.05.08. 12:36

Hinter der Maske

Jeder
sieht mein Lachen, 
doch keiner weiß, 
wie ich mit mir kämpfe. 
Jeder hört, 
was ich sage,
doch keiner weiß, 
was ich denke.
Jeder liest,
was ich schreibe, 
doch keiner entdeckt 
meine Tränen. 
Jeder meint, 
mich zu kennen, 
doch
niemand kennt mich wirklich!!!!!!


♥ஜ♥ Andrea ♥ஜ♥ 

06.04.10. 13:58

Könnte ich

die Hoffnung halten
ehe sie den Bach hinuntergeht

die Träume retten
ehe sie davon schwimmen

den Mut verankern
ehe er zerbricht

könnte ich ankommen
ehe ich fortgehe


29
May
wenn ich mich selbst im Spiegel betrachte wähne ich mich mir selbst näher als ich es bin in Wirklichkeit bin ich doppelt soweit von mir selbst entfernt und sehe ein verdrehtes Bild mehr
29.05.2014 16:09
Das Geheimnis
29
May
Ich bin das, was du allen verschweigst Ich bin das, worüber du nicht sprichst Ja, ich bin’s wovon du gar nichts zeigst Damit du nicht an der Wahrheit zerbrichst! Warum sperrst du mich in den Kerker Wieso hältst du mich nur gefangen Meine Last drückt demnächst noch stä... mehr
07.04.2014 16:09
Ohne nachzudenken...
07
Apr
Es gibt Menschen, die sagen so viel ohne es zu meinen, tun so viel ohne es zu fühlen und zerstören dabei so viel ohne es zu merken! mehr
07.04.2014 15:25
Die Sache mit der Erinnerung
07
Apr
"Das Gedächtnis ist etwas Schreckliches; der Mensch vergißt - es vergißt nie. Es sortiert die Dinge und legt sie ab. Es bewahrt sie für einen auf, oder es verdeckt sie vor einem - und ruft sie einem wieder in Erinnerung, ganz wie es ihm paßt. Man denkt, man besitzt ein Ge... mehr
Mehr

12.12.12 15:49

Habe einen Typentest gemacht.

Das ich hochsensibel bin, weiß ich ja schon länger.

Doch diese Auswertung fand ich nun auch mal sehr interessant:

Zu gleichen Teilen bin ich

Psychologe:

http://www.typentest.de

Lehrer:

http://www.typentest.de


Manchmal kommen Engel auf diese Welt-
sie sind voller Liebe für alle Menschen
und hier und da, berühren sie sie mit ihren Flügeln
Menschen die traurig, einsam und verzweifelt sind.
Jede Berührung nimmt den Engeln ein Stück ihrer Kraft.


Manchmal werden ihre Flügel auch verletzt
und dennoch tun sie es immer wieder...
aus LIEBE...
aus unendlicher LIEBE.
Engel werden nicht geliebt,
denn sie sind nicht zum Lieben da,
nur zum Leiden...
sie leiden an der Liebkosigkeit die ihnen
entgegenkommt,
aber sie geben niemals auf...
nur manchmal verschwinden sie für eine Weile,
denn ihre Flügel müssen heilen,
sie müssen neu wachsen...
neue Kraft sammeln...
aber sie geben niemals auf...
denn ihr Auftrag ist es den Menschen
die LIEBE zu zeigen...
die HOFFNUNG...das VERTRAUEN...
irgendwann geht ein Engel zurück...
und da wird er finden...
was er sich so sehnlichst wünscht...

 


03.03.2014 23:06
Wie wenig nütze ich bin

Wie wenig nütze ich bin,
ich hebe den Finger und hinterlasse
nicht den kleinsten Strich

in der Luft.

Die Zeit verwischt mein Gesicht,
sie hat schon begonnen.
Hinter meinen Schritten im Staub
wäscht der Regen die Straße blank
wie eine Hausfrau.

Ich war hier.
Ich gehe vorüber
ohne Spur.
Die Ulmen am Weg
winken mir zu wie ich komme,
grün blau goldener Gruß,
und vergessen mich,
eh ich vorbei bin.

Ich gehe vorüber -
aber ich lasse vielleicht
den kleinen Ton meiner Stimme,
mein Lachen und meine Tränen
und auch den Gruß der Bäume im Abend
auf einem Stückchen Papier.

Und im Vorbeigehn,
ganz absichtslos,
zünde ich die ein oder andere
Laterne an
in den Herzen am Wegrand.


Hilde Domin

07.03.2014 19:06

Nur wer sich kümmert,
gibt ein Stück von sich selbst.
Nur wer Menschlichkeit zeigt,
wird verletzlich.
Nur wer sich ansprechen lässt,
muss die Sorgen anderer mittragen.
Nur wer Charakter hat,
zeigt Ecken und Kanten.
Nur wer Profil hat,
hinterlässt Spuren.
Nur wer einen Platz ausfüllt,
reißt eine Lücke, wenn er geht -♥-


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